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Zähneputzen gehört wohl nicht zur Lieblingsbeschäftigung von Kindern und in vielen Familien ist die Diskussion darüber eher lästig. Eltern sollten allerdings was die Zahnpflege bei ihren Kindern angeht auf keinen Fall nachlässig werden. Denn gerade die Milchzähne sind anfällig für Karies und dies kann sich negativ auf die bleibenden Zähne auswirken. Daher gilt, ab dem ersten Zähnchen sollte geputzt werden. Glücklicherweise gibt es wirksame und leckere Kinderzahnpasta, mit der das Zähneputzen Spaß macht.

Kinderzahnpasta - mit oder ohne Fluorid

Der Schmelz von Milchzähnen ist sehr weich und daher anfällig für Karies. Was viele Eltern nicht bedenken ist, dass sie Bakterien aus der eigenen Mundhöhle sehr leicht weiter geben können, z.B. durch einen Löffel, den sie selbst im Mund hatten oder den Schnuller, den sie mit dem eignen Speichel säubern wollte. Um den Zahnschmelz des Kindes zu stärken und die Milchzähne vor Bakterien und Säuren zu schützen, sollte die Kinderzahnpasta Mineralien enthalten, die genau dies leisten. Im Fall von Fluorid ist die Wirkweise wissenschaftlich belegt. Zahlreiche Studien zeigen, dass Fluorid vor Karies schützt. Daher empfehlen die meisten Zahnärzte sowohl für Kinder als auch für Erwachsene Zahnpasta mit Fluorid. Gerade Babys und Kleinkinder verschlucken gerne Zahnpasta und für größere Kinder gibt es selten Kinderzahnpasta mit der geeigneten Menge an Fluorid. Um eine Überdosierung mit Fluorid zu vermeiden, die zu einer so genannten Fluorose führen kann, können zur Mineralisierung des Zahnschmelzes auch Fluoridtabletten oder Fluoridgele verwendet werden, die gezielter dosiert werden können. In der Kinderzahnpasta sollte in dem Fall dann aber auf Fluorid verzichtet werden.

BabyzahnpastaWorauf Zahnärzte selten hinweisen, wahrscheinlich weil es zu wenige Studien gibt, sind alternative Inhaltsstoffe wie Hydroxylapatit oder Xylitol, die den Zahnschmelz ebenfalls  schützen. Hydroxylapatit ist der Hauptbestandteil unseres Zahnschmelzes und ist als Wirkstoff in Kinderzahnpasta und auch in Zahnpasta für Erwachsene sehr gut geeignet, um den Zahnschmelz widerstandsfähiger zu machen und vor Kariesbakterien sowie weiteren schädlichen Einflüssen zu schützen. Xylitol ist zwar ein Süßstoff, kann aber von Bakterien nicht verstoffwechselt werden. Sie werden förmlich ausgehungert. In Kombination mit dem Protein Lactoferrin und dem Enzym Lactoperoxidase wird Xylitol in Babyzahnpasten verwendet, um die ersten Zähnchen zu pflegen.

Fluorid ist also nicht zwingend eine Muss bei der Kariesprophylaxe. Es gibt sowohl Zahnpasta für Erwachsene als auch Kinderzahnpasta, die als fluoridfreie Alternative zu herkömmlichen Zahnpasten verwendet werden können. Worauf man bei der Zahnpflege vertraut, muss man allerdings für sich selbst entscheiden.

Die richtige Zahnbürste für Kinder

Hat man eine wirksame Kinderzahnpasta gefunden, mit der das Kind gerne putzt, hat man schon viel gewonnen. Täglich Zähneputzen ist die beste Kariesprophylaxe. Die richtige Putztechnik lernt das Kind am besten beim Zahnarzt, bis zum Alter von etwa 10 Jahren, sollten Mama oder Papa aber noch helfen oder zumindest dabei sein, wenn die Zähne geputzt werden. Bei der Wahl der Kinderzahnbürste sollte vor allem darauf geachtet werden, dass sie die richtige Größe hat. Ist der Bürstenkopf zu groß, ist dies unangenehm im Mund und es werden auch nicht alle Stellen erreicht. Ein zu kleiner Bürstenkopf wiederum reinigt nicht ausreichend. Gerade die neuen Backenzähnen bei größeren Kindern, die hinter den letzten Milchzähnen entstehen, sind aufgrund der unregelmäßigen Kauflächen besonders empfänglich für Karies.

KinderzahnpastaMit einer elektrischen Zahnbürste sollte das Kind erst putzen, wenn es selbstständig die richtige Putztechnik beherrscht. Um sicher zu gehen, dass das Kind ordentlich putzt, sollte so lange wie möglich manuell mit einer Handzahnbürste geputzt und im Zweifel auch geübt werden. Wenn das Kind noch unsicher ist, lieber nochmals den Zahnarzt bitten, ob er dem Kind noch einmal die richtige Putztechnik zeigen kann.

Wichtig ist natürlich auch, dass das tägliche Zähneputzen ganz selbstverständlich und nicht negativ für das Kind behaftet ist. Wie bereits erwähnt, ist eine leckere Zahnpasta ein tolles Hilfsmittel. Das Zähneputzen spielerisch zu gestalten, kann ebenfalls helfen. Z.B. mit einer Handpuppe, die die Zähne putzt, schöner Musik, die das Kind gerne hört oder einer Zahnputzuhr, die das Kind selbstständig bedient. Auch Zahnputz-Apps für Smartphones und Tablets können dazu beitragen, dass dein Kind gerne und freiwillig die Zähne putzt.

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