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fluoridfreie Zahnpasta auf www.smile-store.de kaufen

ZAHNPASTA OHNE FLUORID - DIE DOSIS MACHT DAS GIFT

Noch vor wenigen Jahren war eine Zahnpasta ohne Fluorid kaum denkbar. Heute raten sogar schon einige Mediziner zum Kauf der Produkte ohne . Gesunde Zahnpasten müssen keine Fluorsalze enthalten. Im Gegenteil, besonders bei Kindern empfehlen viele Ärzte eine Zahnpasta ohne Fluorid. Die positiven Wirkungen der Fluorsalze sind nicht so eindeutig wie bisher angenommen, die Nebenwirkungen können gravierend sein. Daher greifen immer mehr verantwortungsbewusste Menschen zu fluoridfreien Produkten zum Zähneputzen.

Fluoridfrei kommt von Fluor, aber was ist eigentlich Fluor?

Fluor ist ein chemisches Element, welches zu den Halogenen gehört und mit dem Symbol F dargestellt wird. Es gehört zur selben Stoffgruppe wie Jod, Brom und Chlor. Reines Fluor ist gasförmig, ätzend und hochgiftig. Der Name geht auf das in der Natur vorkommende Mineral Fluorit zurück, dass auch als Flussspat bezeichnet wird. Dieses Mineral wird unter anderem als Flussmittel beim Löten verwendet. Die wässrige Lösung der Verbindung von Fluor und Wasserstoff ist die Fluorwasserstoffsäure, die auch Flusssäure genannt wird. Diese kann sogar Glas anlösen. Fluoride sind die Salze dieser Säure. Es ist unbestritten, dass die wasserlöslichen Salze in hohen Konzentrationen der Gesundheit schaden, in geringen Mengen aber nutzen. Verständlich, dass immer mehr Verbraucher zu Zahnpasten ohne Fluorzusätze greifen.

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Zahnarzt
"Viele meiner Patienten benutzen inzwischen fluoridfreie Zahnpasten. Neuste Wirkstoffe sorgen für komplexe Kariesvorsorge und schützen unsere Zähne vor äußeren Einflüssen. Achten Sie bei der Wahl Ihrer Zahnpasta darauf, dass Kalzium enthalten ist."
Dr. med. dent. Ingo Fischer
 

Wirkung von Fluoriden auf den Zahnschmelz

Doch wie sieht es mit dem Schutz vor Zahnfäule aus, wenn man Zahnpasten ohne Fluorsalze verwendet? Früher gingen die Wirtschaftler davon aus, dass Fluoride fest in das Gefüge des Zahnschmelzes eingebunden werden. Heute ist bekannt, dass dieses Mineral sich lediglich in einer dünnen Schicht auf der Oberfläche eines Zahns ansetzt. Diese Schicht kann wirkungsvoll verhindern, dass Säuren den Schmelz entmineralisieren. Da die Schicht sehr dünn ist und den Zahn nur außen umhüllt, ist sie nicht von Dauer. Eine Zahncreme kann also keinen dauerhaften Schutz bieten. Zum Schutz des Zahns werden in Deutschland verschiedene Fluorsalze eingesetzt. Natriumfluorid wird in Tabletten, Zahncremes und in Mundwässern verwendet. Kaliumfluorid kommt in Speisesalzen zum Einsatz und Zinn(II)-Fluorid beziehungsweise Aminofluorid in Zahngelees und Pasten. 

Schäden durch zu hohe Konzentrationen von Fluorsalzen

Manches Produkt, von dem niemand es vermuten Würde enthält Fluorverbindungen als Zusätze, meist weil fluoridierte Salze bei der Zubereitung der Nahrung verwendet werden. Die gut gemeinte Kariesprophylaxe hat nicht nur positive Auswirkungen auf das Gebiss, sie kann dem Zahn bei Überdosierung schaden. Da in vielen Produkten Fluorsalze enthalten sind, ist es vernünftig eine Zahnpasta ohne Fluorid zu verwenden, um Überdosierungen zu vermeiden.

Während der Zahnentwicklung darf nur circa 1 mg Fluorsalz pro Tag aufgenommen werden. Eine höhere Dosis führt zur Zahnfluorose. Auf der Zahnoberfläche entstehen weiße bis braune Flecken oder Streifen. Je nach Ausprägung kann auch die gesamte Zahnoberfläche sich matt kreideweiß verfärben. Dies ist kein rein kosmetisches Problem, denn die Zahnschmelzoberfläche verliert an Widerstandskraft. Durch die Fluoridierung wird also das Gegenteil von dem erreicht, was damit bezweckt werden soll. Daher ist für Kleinkinder die Verwendung von Produkten ohne Fluorsalz sehr wichtig.

Bei einer starken Überdosierung, die bei etwa 20 mg Fluoridaufnahme je Tag erreicht ist, können die Knochen verhärten und brüchig werden. Es drohen auch Versteifungen der Gelenke und der Wirbelsäule. Ab einer Fluoridaufnahme von  5 mg pro Kilogramm Körpergewicht besteht eine akute Vergiftungsgefahr. Bei einer Vergiftung sind mit Übelkeit, Erbrechen sowie Durchfall, Bauchschmerzen und einem Missempfinden der Haut zu rechnen. Bei dem üblichen Fluoridgehalt von Zahnpasten sind in jeder Tube etwa 100 mg Fluoridsalze enthalten. Ein Kind von 20 kg Körpergewicht erkrankt also, wenn es den Inhalt einer Zahnpastatube mit fluoridhaltiger Zahnpasta verzehrt. In Verbindung mit fluorhaltigen Tabletten oder fluoridierter Nahrung kann schon eine deutlich geringe Menge zu einer schweren Vergiftung führen. Das sind gute Gründe lieber auf Zahnpasta ohne Fluorid zurückzugreifen.

Kurz gesagt, die Fluorsalze härten zwar den Schmelz, können aber unkontrolliert verwendet auch der Gesundheit schaden.

Streit in der Wissenschaft

Der Sinn einer Fluoridierung wird in Deutschland von der Wissenschaft unterschiedlich bewertet. Die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) vertritt den Standpunkt, dass in den ersten sechs Monaten keine Fluorsalze zugeführt werden sollen. Ab diesem Zeitpunkt sollen Eltern den Kindern einmal am Tag mit fluoridhaltiger Kinderzahnpasta die Zähnchen putzen, dabei aber ein höchstens erbsengroßes Stück verwenden. Ab dem zweiten Lebensjahr soll zweimal am Tag diese Zahnreinigung durchgeführt werden und ab dem Schuleintritt empfiehlt die DGZMK die regelmäßige Verwendung der Zahncremes und zusätzlich Fluoridtabletten oder fluoridiertes Salz.

Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGK) empfiehlt dagegen Zahnpasta ohne Fluorid, dafür aber die Gabe von Fluoridtabletten und später auch fluoridiertes Salz. Zahncremes mit Fluorsalzen sollten erst ältere Kinder verwenden, bei denen keine Gefahr besteht, dass sie die Zahnpasten verschlucken.

Tatsache ist, die positive Wirkung von fluoridierten Produkten auf die Gesunderhaltung des Gebisses ist nicht so eindeutig bewiesen, wie es oft behauptet wird. Es gibt keine Langzeitstudien, was geschieht, wenn Probanden Zahnpasta ohne Fluorid verwenden. Ebenso fehlen Vergleichsstudien, die einen signifikanten Unterschied, der auf die Verwendung von unterschiedlichen Zahncremes zurückzuführen ist. Die Simulationen in künstlichen Mundhöhlen können die Verhältnisse im Mund von Menschen nie exakt wiedergeben.

Ein Zahnpflegemittel ist kein Medikament, sondern ein kosmetisches Produkt. Die Ansicht, dass ein wirksamer Stoff wie Fluorsalz in Kosmetik nicht zu suchen hat, beginnt sich immer mehr durchzusetzen. Im Hinblick auf die Fluoridierung von Salzen und Trinkwasser, sowie die Verabreichung von Fluoridtabletten ist die Verwendung von Zahnpasta ohne Fluorid empfehlenswert. Die täglich aufgenommene Menge ist kaum zu kontrollieren, wenn das Fluorsalz in der Nahrung, im Wasser und in der Zahnpasta ist.

Wieso eine Zahnpasta ohne Fluorid völlig ausreicht

Die Hersteller von Zahnpasta ohne Fluorid bestreiten nicht grundsätzlich eine positive Wirkung von Fluorsalzen. Sie betrachten den Einsatz von einem Produkt, das der Fluorsalze enthält aber als überflüssig und sogar gefährlich.  Die Menge an Zahncreme, die beim Putzen verwendet wird, hängt von der Größe der Zahnbürste und der Häufigkeit des Putzens ab. Dieser Umstand macht es unmöglich eine sinnvolle Menge an Flursalzen Zahncremes zuzusetzen. Wenn Sie viermal täglich Ihre Zähne mit einer großen Bürste putzen, nehmen Sie die doppelte Menge Fluorsalze auf, wie ein Mensch, der die Zahnreinigung nur dreimal am Tag mit einer kleinen Bürste durchführt. Selbst wenn Sie auf den Einsatz der Fluorsalze nicht verzichten wollen, macht es keinen Sinn diese über Zahnpflegeprodukte zuzuführen. Tabletten oder die Verwendung von fluoridiertem Speisesalz ist in Verbindung mit Zahnpasten ohne Fluorzusatz die optimale Lösung.

Es gibt eine Reihe von natürlichen Inhaltstoffen, die Zahnpasta ohne Fluorid zugesetzt werden, um den Schmelz zu schützen. Die Hersteller von natürlichen Kosmetika verwenden meist ein Gemisch aus Wasser und Schlämmkreide, welches mit Pfefferminzöl aromatisiert ist. Durch den Zusatz von Kräutern wie Salbei, Melisse oder Arnika pflegen diese Produkte das Zahnfleisch. Sie beugen damit Parodontose vor. Entzündungen des Zahnfleischs sind mindestens so gefährlich wie Zahnkaries. Beide Erkrankungen führen langfristig zum Verlust von Zähnen. Auch Zusätze von Zink beugen Entzündungen im Mund und Rachenraum vor.

Manche Hersteller setzen auf Perlenextrakte oder fügen künstlichen Zahnschmelz zu, um bei der Zahnreinigung gleichzeitig einer Entmineralisierung von Zähnen entgegen zu wirken. Diese Inhaltsstoffe neutralisieren die Säuren im Mund, bauen den Schmelz auf und verhindern Parodontose. Eine solch hochwertige Zahnpasta ohne Fluorid wirkt sich positiv auf die Zahngesundheit aus und hat keine gefährlichen Nebenwirkungen.

Eine vernünftige Kariesprophylaxe ist wichtig

Der Befall mit Karies hat zwei Ursachen. Die Zahnschmelzschicht wird von Säuren zersetzt und damit weich und durchlässig. Außerdem müssen bestimmte Bakterien in der Mundflora in großer Zahl vorhanden sein, damit ein Zahn kariös wird. Durch eine vernünftige Ernährung und eine gute Zahnpflege können Sie viel erreichen.

Die zahnzersetzenden Säuren entstehen durch enzymatische Prozesse im Mund. Es ist nicht nötig, dass Sie säuerhaltiges Obst oder saure Säfte konsumieren. Nahezu jedes Nahrungsmittel wird im Mund, unter dem Einfluss der normalen Mundflora, zu Säure. Daher ist es wichtig, sich die Zähne regelmäßig kurz nach jeder Mahlzeit mit einer Zahnpasta ohne Fluorid zu putzen. Das bei Kindern so beliebte ständige Lutschen von Bonbons ist besonders schädlich, weil sich auf diese Weise ständig Säuren in der Mundhöhle befinden. Das gilt auch für häufige kleine Snacks zwischen den Mahlzeiten. Die dadurch verursachten Schäden können Sie auch nicht durch den Einsatz von fluoridhaltigen Produkten verhindern. Es spricht nichts gegen Süßigkeiten, aber diese sollten nicht über den Tag verteilt genossen werden, sondern in einem kurzen Zeitraum konsumiert werden. Sollte ein anschließendes Zähneputzen nicht möglich sein, spülen Sie zumindest den Mund gut aus oder kauen Sie einen zuckerfreien Kaugummi. Generell sollten Sie sich aber so schnell wie möglich nach einer Mahlzeit den Mund mit einer Bürste und Zahnpasta ohne Fluorid reinigen. Halten Sie auch den Nachwuchs zu diesem Verhalten an.

Da Säuren den Schmelz erweichen, ist es sinnvoll nicht sofort nach dem Genuss von sauren Lebensmitteln mit einer Bürste zur Zahnreinigung zu schreiten. Spülen Sie vor dem Putzen zuerst den Mund kräftig mit Wasser aus, um die Säure zu beseitigen.

Bakterien sind notwendig

In jeder Mundhöhle befinden sich unzählige Mikroorganismen, die für den Menschen lebensnotwendig sind. Sie schützen unter anderem vor krankmachenden Keimen. Jeder hat auch Streptococcus mutans in seiner Mundflora, ein Keim, der für die Entstehung von Zahnkaries verantwortlich ist. Das Wachstum des Keims wird von anderen Bakterien behindert, daher muss seine Anwesenheit nicht zu Zahnschäden führen. Sie können den Keim ohne Probleme in Schach halten, wenn Sie regelmäßig eine Zahnpasta ohne Fluorid verwenden. Die Vermehrung dieser Keimgruppe wird durch Zucker begünstige. Essen Sie weniger Zucker und achten Sie darauf diesen nicht unnötig lange im Mund zu behalten. Der Zucker im Apfel ist für die Zahngesundheit gefährlicher als dessen Säure. Halten Sie sich unbedingt vor Augen, wie wichtig eine gründliche Zahnreinigung ist. Verbleibt Zucker in der Mundhöhle, wird die Vermehrung der gefährlichen Keime begünstigt, zusätzlich entstehen Säuren, die den Schmelz irreversibel schädigen.

Zahnpasta ohne Fluorid für die ganze Familie

Um es klar zu sagen, Fluorsalze stärken den Schmelz und können vor Zahnkaries schützen, es gibt aber keinen Beweis, dass sie in der Praxis wirklich wirken. Nur durch den Gebrauch von Zahnpasten besteht bei Erwachsenen auch nicht die Gefahr einer Überdosierung. Betrachtet man aber den gesamten Kontext, sieht die Sache anders aus. Sie essen Nahrung, die mit fluoridiertem Salz zubereitet wurde. Sie trinken unter Umständen Wasser mit diesen Zusätzen. Wenn Sie an einem heißen Sommertag viel Wasser trinken, dem Fluorsalze zugesetzt wurden, können Sie schon sehr nahe an die Vergiftungsgrenze kommen. Kleinkinder sind aufgrund des geringeren Körpergewichts deutlich gefährdeter. Auch verschlucken die Kleinen beim Putzen Zahncremes häufiger als Erwachsene. Es spricht also alles für die Verwendung von Zahnpasten ohne Fluorsalze.

Psychologisch gesehen kann der Gebrauch von Fluorsalzen zum Erhalt der Zahngesundheit kontraproduktiv sein. In dem Bewusstsein durch Fluorid den Schmelz zu härten, wird die Zahnhygiene oft vernachlässigt. Es erscheint nicht notwendig nach jeder Mahlzeit Zahnpflege zu betreiben, wenn der Schmelz durch das Fluorsalz gestärkt wird. Besonders die Werbung von Gelees mit einem sehr hohen Anteil an Fluoriden erweckt oft den Eindruck, als sei ein Zahn vor jedem Säureangriff geschützt. Tatsache ist, dass nur die regelmäßige Zahnreinigung zeitnah nach jeder Mahlzeit ein wirksamer Schutz gegen Karies darstellt. Da häufiges Putzen der beste Schutz ist, sollte eine Zahnpasta ohne Fluorid verwendet werden, um eine Überdosierung des Minerals zu verhindern.

Der größte Vorteil einer Zahnpasta ohne Fluorid ist, dass Sie diese unbedenklich jederzeit in jeder beliebigen Menge verwenden können. Sie müssen sich keine Gedanken machen, ob Ihre Zahnreinigung vielleicht zu einer Überdosierung von Fluorsalzen führt. Auch müssen Sie eine Zahnpasta ohne Fluorid nicht im Medizinschrank einschließen, damit sie nicht in die Hand von Kindern gerät.

Denken Sie daran, das regelmäßige und zeitnahe Putzen nach allen Mahlzeiten ist wichtig für die Zahngesundheit. Es reicht völlig aus, wenn Sie eine Zahnpasta ohne Fluorid verwenden. Falls Sie auf Fluorsalze zur Zahnhärtung nicht verzichten wollen, setzen sie diese gezielt dosiert ein in dem Sie Tabletten oder fluoridiertes Speisesalz verwenden.