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Gum Health Day

Heute schon an dein Zahnfleisch gedacht?

Am 12. Mai ist Gum Health Day – der Tag der Zahnfleischgesundheit. Wir vom smilestore nehmen das zum Anlass , um uns gemeinsam mit dir für ein paar Minuten mit der Bedeutung gesunden Zahnfleisches zu befassen. Das kann dich vor einer Parodontose (so sagt der Volksmund, der fachlich korrekte Ausdruck ist Parodontitis) schützen, die unbehandelt mit einem frühzeitigen Zahnverlust endet und das Risiko von Erkrankungen im gesamten Körper erhöht. So ungemütlich das auch klingt, so verbreitet ist die Parodontose dennoch in der deutschen Bevölkerung und weltweit. Zeit also, genauer auf das Zahnfleisch zu schauen!

„Healthy gums, beautiful smile

Ins Leben gerufen hat den Gum Health Day die European Federation of Periodontology. Parodontologie ist die Lehre vom Parodontium, dem Zahnhalteapparat. Die Krankheit, die im Zentrum dieser Disziplin steht, ist die Parodontitis, umgangssprachlich Parodontose genannt. Sie zeichnet sich durch eine Entzündung des Zahnhalteapparats aus, in deren Folge der Knochenfortsatz, in dem die Zähne befestigt sind, abgebaut wird, sodass es letztlich zum Zahnverlust kommt.

2019 liegt der Fokus des Gum Health Days auf der Bedeutung der parodontalen Gesundheit für die Ausstrahlung, das Selbstwertgefühl und das Selbstbewusstsein ebenso wie für die gesamtkörperliche Gesundheit. Der diesjährige Slogan lautet darum „Healthy gums, beautiful smile“. Denn wenn wir gesundes Zahnfleisch haben, fühlen wir uns nicht nur insgesamt besser und eher zum Lachen aufgelegt, sondern tun es auch lieber und mit einer ungemeinen Ausstrahlung. Und du? Hast du heute schon dir selbst oder jemand anderem dein Lächeln geschenkt?

Von Plaque, entzündetem Zahnfleisch und Parodontose

Ein von Zahnstein freies Gebiss ist indessen leider kein Garant dafür, keine Zahnfleischentzündung zu bekommen – die Keime können auch ohne ihre Mineralisierung in den schmalen Spalt zwischen Zahn und Zahnfleisch eindringen. Die Bakterien betreiben dort Stoffwechsel und schütten ein Gift aus, das entzündliche Prozesse verursacht (Endotoxine). Erste Anzeichen für die Zahnfleischentzündung sind schnell blutendes Zahnfleisch, eine Rötung oder eine Schwellung des Zahnfleisches. Wandern die Keime tiefer, bilden sich zwischen Zahn und Zahnfleisch Zahnfleischtaschen, wo sich die Bakterien ungestört vermehren können. Auch die Wurzelhaut und der Kieferknochen werden dann von den Bakterien und ihren Toxinen angegriffen.

Die Bakterien sollen raus – mitsamt dem Zahn

Der Körper registriert nun diese schadhaften Bakterien und reagiert ein bisschen über. Er sendet den Befehl aus, die betroffenen Stellen – Zahnfleisch und Zahn – einfach abzustoßen und den Kieferknochen abzubauen. Hierzu wird ein Enzym (aktive Matrixmetalloproteinase-8) ausgesendet, eine Art „Gewebeschere“, die das Kollagengewebe durchtrennt. Dieser Prozess nennt sich Kollagenolyse und bedeutet eine aktive parodontale Degeneration, also einen voranschreitenden Rückgang des Zahnhalteapparats. Die Folge: die Zähne beginnen zu wackeln und fallen schließlich aus. Innerhalb dieses Abbauprozesses wird den Bakterien dann auch das Tor zum Blutkreislauf geöffnet, das im gesunden Kieferknochen geschlossen ist. Wird eine Parodontose also nicht behandelt, dann folgen aus ihr nicht nur der Knochenabbau und Zahnverlust, sondern begeben sich die krankmachenden Bakterien in den gesamten Körper.

Die Parodontose als Gesundheitsrisiko für den gesamten Körper

Z-hneputzenCGyaPnLcCBj95Die Parodontose ist darum definitiv nicht als harmlose Krankheit anzusehen, die sich „nur“ im Mund abspielt. Es gilt zunehmend als medizinischer Konsens, dass mit ihr zahlreiche negative Auswirkungen auf den Gesamtorganismus einhergehen. Parodontose erhöht das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall, rheumatoide Arthritis, Lungenkrankheiten wie COPD oder Frühgeburten um den Faktor zwei bis sieben. Auch mit Diabetes bestehen nachweislich negative Wechselwirkungen. Wenn du bei deiner täglichen Mundhygiene also ganz bewusst deinem Zahnfleisch Aufmerksamkeit schenkst und so einer Parodontose vorbeugst, hilfst du deinem gesamten Körper dabei, gesund zu bleiben. Er wird es dir danken!

Okay, und wie verbreitet ist die Parodontose eigentlich?

Ausfallende Zähne und die Vielzahl der negativen Auswirkungen auf die Gesamtgesundheit klingen in deinen Ohren nun vielleicht nach einer ernst zu nehmenden, aber allenfalls selten vorkommenden, exotischen Krankheit, die dich selbst wahrscheinlich nie treffen wird. Nun – weit gefehlt!

Auch wenn die letzte deutsche Mundgesundheitsstudie von 2018 festgestellt hat, dass die Parodontalerkrankungen in Deutschland in der jüngsten Vergangenheit zurückgegangen sind, ist die Erkrankung noch immer weit verbreitet. Mehr als die Hälfte der jüngeren Erwachsenen im Alter von 35 bis 44 Jahren und etwa 65% der jüngeren Senioren im Alter von 65 bis 74 Jahren besitzen eine moderate oder schwere Parodontose. Wir finden, diese Zahlen sprechen für sich und sollten Anlass genug sein, sich noch mehr um sein Zahnfleisch zu kümmern.

Und wenn es zur Parodontose gekommen ist? Wie wird sie behandelt?

Die Parodontose kann vom Allgemein-Zahnarzt oder vom Parodontologen behandelt, aber nicht rückgängig gemacht werden. Deshalb ist der regelmäßige Prophylaxe-Besuch beim Zahnarzt so wichtig. Dort kann bei einem Parodontitis-Screening ermittelt werden, ob eine Parodontose vorliegt und wie weit sie fortgeschritten ist.

Wenn eine Parodontose bereits vorliegt, stehen verschiedene Behandlungsschritte zur Verfügung, die sich nach dem Grad der Erkrankung und dem individuellen Fall richten. Das entzündete Gewebe muss in jedem Fall entfernt und die Zahnfleischtaschen desinfiziert werden. Der betroffene Zahn und seine Wurzel werden gereinigt und gegebenenfalls geglättet, wenn die Oberfläche rau ist und sich so Bakterien erneut festsetzen könnten. Auch Antibiotika kommen oft zum Einsatz.

Und was kannst du selbst für dein Zahnfleisch tun?

Besser als das frühzeitige Behandeln der Parodontose beim Zahnarzt ist es natürlich, wenn sie gar nicht erst entsteht. Damit du dein gesundes Lächeln und deinen gesunden Körper noch lange bewahren kannst, möchten wir dir abschließend Empfehlungen zur Parodontose-Vorbeugung mit auf den Weg geben.

1. Mundhygiene: Für die Gesundheit deines Zahnfleisches und somit auch für die Vorbeugung einer Parodontose hast du bereits sehr viel getan, wenn du den bekannten Richtlinien der täglichen Mundpflege folgst: am Morgen und am Abend mit der richtigen Zahnputztechnik (z. B. der Bass-Methode) oder einer elektrischen Zahnbürste gründlich die Zähne putzen. Als besonders effizient hat sich dabei die Ultraschallzahnbürsten erwiesen. Im smilestore findest du auch Zahnpasten und Mundspülungen mit Inhaltsstoffen, die deinem Zahnfleisch besonders gut tun. Mindestens einmal am Tag solltest du mithilfe von Zahnseide oder Interdentalbürstchen die Zahnzwischenräume reinigen. Dort gelangen die Borsten der Zahnbürste nicht hinein, weshalb es von diesen Räumen aus oft zu Zahnfleischentzündungen kommt. Bei vorübergehendem Zahnfleischbluten kann dir Chlorhexidingel beim Abheilen der zugrundeliegenden Entzündung helfen.

2. Rauchen und Übergewicht: Falls eines von beidem auf dich zutreffen sollte, wäre es eine effektive Maßnahme, das Rauchen aufzuhören und Gewicht zu reduzieren, denn sowohl das Rauchen als auch zu viele Fettzellen befeuern Entzündungen, womit das Risiko, an einer Parodontose zu erkranken, steigt. 

gesunde-Ern-hrung48tHt9AZtxInm3. Ernährung: Die in der Plaque vorhandenen Bakterien verstoffwechseln liebend gern Zucker und Kohlenhydrate. Wenn du die Anzahl der zuckerhaltigen Mahlzeiten (Süßigkeiten ebenso wie zuckerreiches Obst, Säfte und Smoothies) reduzierst und Teile deiner Kohlenhydratzufuhr, etwa aus Brot und Nudeln, gegen Gemüse, proteinreiche Kost und gesunde Fette austauschst, gehst du damit einen weiteren großen Schritt in Richtung Parodontose-Vorbeugung.

4. Zahnarztbesuche und Prophylaxe: Da die Parodontose oft von einer Zahnfleischentzündung ausgeht, ist es ratsam, bei länger andauernden Hinweisen wie gerötetem, schmerzendem und schnell blutendem Zahnfleisch deinem Zahnarzt frühzeitig einen Besuch abzustatten, um geeignete Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Auch bei (scheinbarer) Problemlosigkeit gilt die allgemeine Empfehlung von zwei zahnärztlichen Prophylaxe-Terminen pro Jahr. So wird sichergestellt, dass beginnende Probleme rechtzeitig erkannt und behandelt werden. Alle zwei Jahre kann, getragen von den gesetzlichen Krankenkassen, im Rahmen der Prophylaxe dein Parodontaler Screening Index, also der Status von Zahnfleisch und Zahnhalteapparat, ermittelt werden. Auch eine Professionelle Zahnreinigung kann vorbeugend wirken, da dabei Zahnstein als Bakterienherd am Zahnfleischrand entfernt wird.

5. Seelische Gesundheit und Stress: Wie das für sehr viele Krankheiten gilt, lohnt es sich auch in Bezug auf das eigene Parodontose-Risiko, auf die psychische Gesundheit und das seelische Wohlbefinden zu achten, denn Stress und Depressionen fördern Entzündungen – nachweislich auch im Mund.

6. Küssen: Und zum Abschluss noch schlechte Nachrichten: Beim Küssen werden bekanntlich Bakterien ausgetauscht – hat der Partner eine Parodontose, werden beim Küssen die auslösenden Bakterien über den Speichel übertragen, womit auch das eigene Parodontose-Risiko steigt. Umso mehr sollte beiden Partnern die Vorbeugung am Herzen liegen: Zahn- und Zahnfleischpflege im Namen der Liebe!

Wir hoffen, du konntest Neues über dein Zahnfleisch und darüber, wie du es am besten schützt, lernen. Zum Gum Health Day wünschen wir vom smilestore dir Gesundheit, die schon im Mund beginnt, und ein wunderschönes Lächeln, das dir noch besser steht als dein Lieblingsshirt: Healthy gums – beautiful smile!


Ein Beitrag von Simone Schießer, Gastautorin im smileblog. Sie ist Texterin für Websites und Blogs mit dem Schwerpunkt Content Marketing und schreibt vor allem in den Bereichen Gesundheit, Medizin und Bauwesen.


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